EuroNASCAR 2: Simon Pilate, Leevi Lintukanto und Shaun Hollamby zeigen starke Performance in Brands Hatch

Ian Eric Wadén auf dem Podium, Justin Kunz fährt ein solides Wochenende

Für den jungen Belgier Simon Pilate war das Wochenende im britischen Brands Hatch das erfolgreichste seiner bisherigen Karriere.

Davor kannte Simon die Strecke nur vom Simulator, wo er bereits vor kurzem mit einem beeindruckenden Sieg in der neuen eNASCAR international iRacing Series aufhorchen ließ und nun folgten zwei Podiumsplatzierungen für Simon auf dieser anspruchsvollen Rennstrecke.

Im ersten Rennen landete Simon Pilate auf Platz 3, im zweiten auf Platz 2. Außerdem hatte er im Sonntagsrennen die absolut schnellste Rennrunde.

“Das Wochenende in Brands Hatch war das beste in meiner Karriere in der EuroNASCAR. Es ist schwer, hier zu überholen, aber ich wusste, dass ich den Speed habe. Ich bin überglücklich mit diesem Ergebnis und freue mich besonders über die schnellsten Rennrunde. Danke an mein Team, das mir ein perfektes Auto hingestellt hat”, sagte Simon Pilate.

Justin Kunz kam hochmotiviert nach Brands Hatch und zeigte dies auch mit einer Platz 3 Qualifikation. Durch einen kleinen Fehler im Rennen verlor Justin zwei Plätze und er beendete den Lauf als guter Fünftplatzierter. Am Sonntag war Justin in mehrere Positionskämpfe involviert, sodass er zwar unter den Top 10 auf Platz 7 den Lauf beendete, aber dennoch hinter seinen Erwartungen für dieses Wochenende blieb. „Brands Hatch gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Schade, dass ich die Leistung meines DF1 Grapos Camaro 22 nicht optimal nutzen konnte, aber ich nehme wichtige Punkte für die Meisterschaft mit.“

Der britischer Gaststarter Shaun Hollamby zeigte im DF1 Lettner Trans Camaro 77 vor allem im zweiten Rennen am Sonntag eine starke Leistung. Mit Platz 6 in der Gesamwertung holte er sich überlegen den Sieg in der Legends Trophy. “Es war ein fantastisches Rennwochenende, meine Mechaniker und mein Teamkollege Marc Goossens haben mich sehr unterstützt. Mein Nascar lief ausgezeichnet und ich konnte zum ersten Mal vorne mitfahren und das macht Lust auf mehr”, sagte Hollamby.

Solide verlief das Wochenende auch für die beiden finnischen DF1 Tiger. Ian Eric Wadén mit seinem Nascar Camaro 44 konnte in der Legends Trophy erneut aufs Podest fahren und liegt auf Rang 3 der Gesamtwertung.

Der junge Leevi Lintukanto konnte aufgrund eines Kontakts mit Shaun Hollamby das erste Rennen nicht beenden, zeigte aber im zweiten Rennen eine tolle Aufholjagd und sicherte sich mit Platz 10 seinen ersten Sieg in der Rookie Trophy.

Norbert Walchhofer, Head of Motorsport bei DF1 Racing: “Wir sind stolz auf die Leistung unserer Fahrer. Vor allem Simon hat gezeigt, was in ihm steckt. Alle fünf Autos waren in ihren Klassen vorne dabei und wir sind zuversichtlich, dass wir beim nächsten Rennen in Most unsere Titelambitionen weiter unterstreichen werden.”