EuroNASCAR Pro: Rocca nach 2 Rennen auf Platz 3 der Gesamtwertung

Durchwachsenes Wochenende für die übrigen Tiger

Am vergangenen Wochenende startete die Saison 2021 der NASCAR Whelen Euro Series auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia. Für die Österreicher verlief der Auftakt nicht nach Maß. Mit einem Podium, einem Top 5- und zwei Top 10-Resultaten sammelte das Team aber wichtige Punkte für die Meisterschaft. Vor allem Nicolò Rocca unterstrich seine Titelambitionen.

Bereits in der vergangenen Saison zeigte Rocca, dass ihm die spanische Rennstrecke liegt. Beim Saisonauftakt bestätigte er den guten Eindruck und war beständig unter den Top 5. Im Qualifying wurde er vierter, gerade einmal 35 Tausendstel hinter dem Zweitplatzierten. Zu Beginn des ersten Rennens konnte er das Tempo der Führenden nicht ganz mitgehen, zur Rennmitte holte er aber wieder auf. Am Ende wurde er Zweiter. Mit der viertschnellsten Rundenzeit hatte er die gleiche Ausgangssituation für das zweite Rennen. Zum Rennbeginn musste er den Kontakt zur Spitze etwas abreißen lassen, konnte am Ende trotzdem Platz 5 holen und ist damit nun dritter in der Gesamtwertung.

“Das erste Rennen lief sehr positiv, vor allem in der zweiten Rennhälfte hat die Performance gestimmt. Das zweite Rennen war etwas schwieriger. Kurz vor dem Rennstart mussten wir die Hinterachse wechseln und das Setup war nicht mehr so, wie im ersten Rennen. Ich musste das ganze Rennen über mit dem Auto kämpfen, daher können wir mit dem fünften Platz trotzdem zufrieden sein. Wir haben wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Wir haben noch etwas Arbeit vor uns, aber ich hoffe, dass wir bereits beim nächsten Rennen in der Lage sind, um den Sieg zu kämpfen”, sagt Rocca.

Für Marc Goossens, der den neuen DF1 Tiger mit der Startnummer 77 pilotiert, verlief das Rennwochenende solide. Obwohl er in beiden Rennen nur von Platz 14 startete, konnte er sich stes verbessern und mit Platz 9 und 10 wichtige Punkte einfahren und reist auf Platz 8 der Gesamtwertung zum zweiten Saisonrennen.

“Im ersten Rennen musste ich von Platz 14 starten, mitten im Pulk. Meine Rundenzeiten waren beständig, ich war einfach nur an der falschen Stelle, um schnellere Zeiten zu fahren. Wir haben es aber geschafft, uns aus allem Ärger herauszuhalten und trotzdem auf Platz 9 ins Ziel zu kommen. Leider waren meine Rundenzeiten nicht schnell genug und ich musste auch im zweiten Rennen von Platz 14 starten”, sagt Marc Goossens. “Rennen 2 war sehr produktiv. Wir haben am Samstag ein paar Dinge gefunden, die wir für das Rennen geändert hatten. Ich bin froh, dass wir zwei Top 10-Ergebnisse einfahren konnten, ohne das Auto zu beschädigen. Nachdem die Entscheidung so spät gefallen war, dass ich diese Saison für DF1 Racing an den Start gehen werde, ging es dieses Wochenende vor allem darum, Erfahrung zu sammeln. Wir wissen jetzt, was wir für das nächste Rennen ändern müssen, um konkurrenzfähiger zu werden. Das Team hat mich sehr freundlich aufgenommen und ich danke Norbert und Lettner Trans, dass sie mir die Chance geben, ein Tiger zu sein.”

Das Debüt von Patrick Lemarié und Henri Tuomaala lief nicht so wie gewünscht. Beide hatten mit technischen Problemen zu kämpfen. Während Tuomaala im ersten Rennen zumindest Platz 3 in der Challenger Trophy einfahren konnte, musste Lemarié seinen Boliden bereits nach wenigen Runden abstellen. Im zweiten Rennen am Sonntag konnten beide Autos aufgrund von Motorenproblemen nicht an den Start gehen konnten.

Norbert Walchhofer, Head of Motorsport: “Mit der Leistung der beiden neuen Motoren der #23 und #66 sind wir gänzlich unzufrieden und gehen davon aus, dass beim nächsten Rennen mit dem Hersteller gemeinsam das Problem gelöst sein wird.”